“Die Zunahme und Etablierung einer extrem rechten Jugendkultur stellt Gesellschaft und Soziale Arbeit vor Herausforderungen – insbesondere auch die Jugendarbeit. Allgemeine Fragen zu Hinwendungsmotiven und der Wirksamkeit von Präventionsarbeit, aber auch zu tradierten Erklärungsansätzen über Rechtsextremismus und Einstellungsmustern stellen sich (neu). […] Die Ringvorlesung will, neben aktuellen Analysen, Erfahrungen, Wissen und Strategien aus Praxis und Forschung der letzten 30 Jahre diskutieren. Dabei gehen wir auf einzelne Aspekte rechtsextremer Ideologie ein und diskutieren, welche Rolle Antifeminismus, Antisemitismus und Ableismus in der Sozialen Arbeit und für die Präventionsarbeit spielen. Wir tauschen uns über Erfahrungen und Strategien in der Jugendarbeit aus Praxis- und Forschungsperspektive aus. Zudem analysieren wir rechtsextreme Jugendkultur in analogen und digitalen Lebenswelten, schauen kritisch auf (vermeintliche) Neutralitätspflichten und thematisieren die Relevanz der Betroffenenperspektive im Kontext rechter Bedrohungen.” Hochschule Neubrandenburg
Sozialarbeiter*innen sind explizit zur Teilnahme eingeladen.
Es ist möglich, ein Fortbildungszertifikat zu erhalten.